Wettlexikon

Was ist ein Gewinnlimit?

 

Ein Gewinnlimit hat den Zweck, dass der maximal zu gewinnende Geldbetrag, der bei einer Wette erzielt werden kann, eingeschränkt wird.

Das Gewinnlimit bei Sportwetten ist eine Absicherung der Buchmacher gegen enorm hohe Gewinnsummen. Denn sollte ein Wetter absurd hohe Summen gewinnen, könnte das den Buchmacher in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Deshalb werden Höchstgewinne und Auszahlungslimits festgelegt, um dem entgegenzuwirken. 

Auch bei den Wetteinsätzen wird die Höhe limitiert. Bei dem sogenannten Einsatzlimit wird der maximale Betrag festgelegt, der auf eine Wette platziert werden darf. Denn mit einem Einsatzlimit wird indirekt auch gleichzeitig das Gewinnlimit festgelegt, welches zum wirtschaftlichen Schutz dient, um Wettgewinne in Millionenhöhe zu unterbinden.

Aber ein Gewinnlimit dient nicht nur zur Prävention von finanziellen Schäden, sondern auch zur Unterbindung von Wettbetrug und Wettskandalen. Denn durch Spielmanipulation und Wettbetrug könnte man sonst enorme Summen gewinnen. Die Limitierung des Gewinns liegt in der Regel zwischen 10.000 und 50.000 Euro pro Wette. Es gibt aber auch Wettanbieter, die ein höheres Gewinnlimit ansetzen, wie z.B. Bet365.

Neben den genannten Limits gibt es auch noch ein dynamisches Gewinnlimit. Dieses wird von den Buchmachern angewandt, wenn Kunden hauptsächlich auf ein bestimmtes Team setzten. Hier werden die Einsätze limitiert und an das Gewinnlimit angepasst. Die Buchmacher können auch die maximale Gewinnhöhe pro Tag oder in einer Woche begrenzen, welche nicht überschritten werden kann.

 

Um den Höchsteinsatz bei einer Wette zu errechnen, teilt man das Gewinnlimit durch die Quote. Und umgekehrt multipliziert man den Einsatz mit der Quote, um den möglichen Gewinn zu erhalten. 

 

Bei Wettbörsen hingegen gibt es diese Gewinnlimits nicht. Da hier das Angebot und die Nachfrage entscheiden, wie viel gesetzt werden und somit gewonnen werden kann.

 

 

 

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